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Wohnmarktbericht-Region-Würzburg: Marktwertermittlung bei Immobilien

Wohnmarktbericht 2019 -Region Würzburg-

Kapitel II
Marktwertermittlung bei Immobilien – die Voraussetzungen

Grundsätzlich gilt: Preis und Wert sind nicht identisch. In dynamisch wachsenden Märkten werden oft Preise über dem Wert bezahlt.

Mit dem Wohnmarktbericht wird der vorläufige Marktwert (ohne Orts­ und Objektbesichtigung, ohne Grundbucheinsicht) bestimmt. Es ist vereinfacht ausgedrückt der Durchnittspreis, wie er beispielsweise von Banken bei der Beleihung genutzt wird. Der Verkaufspreis kann je nach Angebot und Nachfrage (Markt) davon abweichen.

Grundsätzlich sind die Verfahren zur Wertermittlung in Deutschland mit Gesetzen und Richtlinien normiert. Das Problem liegt in der Verfügbarkeit und Aktualität der dazu notwendigen Eingabedaten, die zunächst auf Kaufpreisen und Abschlussdaten basieren sollen.

Diese Kaufpreisdaten sollen von den sogenannten Gutachterausschüssen der Städte und Gemeinden anhand der notariellen Kaufverträge ermittelt werden. In der Praxis zeigt sich zum einen, dass dies in vielen Gemeinden aufgrund knapper Ressourcen nur noch sehr rudimentär, partiell und/oder mit einem starken Zeitversatz möglich ist.

Da außerdem starke räumliche Unterschiede entstehen (Ballungsräume entwickeln sich zu Preis-Hotspots und periphere Räume zu Preis-Coldplaces), fehlen den Normverfahren und den Gutachtern oftmals valide Marktdaten.

Eine 2016 im Bundesanzeiger veröffentlichte Studie hat zum Beispiel gezeigt, dass Marktwertgutachten deshalb bis zu plus/minus 20–30 % vom erzielten Kaufpreis abweichen. Solche Abweichungen sind für die Marktakteure natürlich wenig zufriedenstellend. Das iib Institut hat aus diesem Grund bereits vor 20 Jahren begonnen, entsprechende Datengrundlagen zu schaffen.

In diesem Zusammenhang entstand auch die iib Wohnlagenkarte für Deutschland, die aktuell im Markt die einzige
• wissenschaftlich qualifizierte
• deutschlandweit einheitliche
• und flächendeckende

Methode darstellt, die als Zeitreihe bis ins Jahr 1999 zurückgeführt werden kann. Seit vielen Jahren hat sie sich sowohl in der Fachpresse (zum Beispiel in der „Immobilienzeitung“) als auch in der Publikumspresse (zum Beispiel im Wirtschaftsmagazin „Capital“) etabliert.

Dieser Schritt war besonders wichtig, da nach dem Prinzip „Lage, Lage, Lage“ in der Immobilienwirtschaft einfache statistische Verfahren nicht geeignet sind und durch geostatistische Verfahren ersetzt werden müssen.

Ein Blick auf die Methodik -Zweistufige Vorgehensweise-

MARKTBERTRACHTUNG IN ZWEI SCHRITTEN: Wenn Sie überlegen Ihre Immobilie zu verkaufen oder ein Immobilie zu erwerben, so ist eine Vorgehensweise in 2 Schritten sinnvoll. Im ersten Schritt geht es darum den lokalen Immobilienmarkt zu verstehen und eine Orientierung zu bekommen, in welchem Preissegment Sie Ihre Immobilie anbieten können. Dieser Wohnmarktbericht bietet Ihnen diesen ersten Einstieg in den Markt. Wird Ihr Kauf-/Verkaufsinteresse konkret, so sollte im zweiten Schritt die Bewertung durch einen Sachverständigen (z.B. einem Gutachter) vorgenommen werden.

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